Diese Woche im Fokus:

  • 🌍 Trend der Woche: ITB Berlin 2026 – Resilienz als neue Branchenformel
  • 🇦🇹 Österreich setzt auf Ganzjahrestourismus – Rekordnächtigungen und neue Imagekampagne
  • 🇦🇹 Wintersaison 2025/26 mit starkem Plus: +5,6 % bei Österreich-Nächtigungen
  • 🇩🇪 DZT startet vier internationale Kampagnen – Fokus auf Kulinarik, Natur und Städte
  • 🇨🇭 Schweiz: Rekord mit 43,9 Mio. Logiernächten – aber Margendruck bleibt
  • 🇮🇹 Südtirol: Schutzhütten als strategische Zukunftsinfrastruktur

Die Woche nach der ITB Berlin 2026 steht im Zeichen von Resilienz und Neuausrichtung. Der globale Tourismus wächst – doch Geopolitik, Kostenstruktur und veränderte Gästebedürfnisse zwingen die Branche im gesamten DACH-Raum zu strategischer Weiterentwicklung. Der Tourismus Newsletter DACH KW 11/2026 fasst die wichtigsten Entwicklungen für Entscheidungsträger in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol zusammen.


🌍 Trend der Woche: Resilienz als neue Leitformel des globalen Tourismus

Die ITB Berlin 2026 – 60. Jubiläumsausgabe, rund 97.000 Teilnehmende, 47 Milliarden Euro Geschäftsvolumen – hat der Branche eine klare Botschaft mitgegeben: Wachstum allein reicht nicht mehr. Unter dem Motto „Leading Tourism into Balance“ diskutierten über 400 Referentinnen und Referenten in Berlin, wie nachhaltige Entwicklung, geopolitische Instabilität und technologischer Wandel gleichzeitig gemanagt werden können. Laut dem World Travel Monitor® von IPK International stieg der internationale Reiseverkehr 2025 um vier Prozent. Europa wuchs im Gleichschritt, Lateinamerika überraschte mit elf Prozent Plus. Gleichzeitig belasteten Nahost-Eskalation und Flugstreichungen über Golfhubs die Planungssicherheit vieler Airlines und Reiseveranstalter.

Für DACH-Destinationen ergibt sich daraus ein ambivalentes Bild: Der Rückzug von Reisenden aus Regionen mit Sicherheitsbedenken stärkt Europa als „Safe Haven“ – insbesondere die Alpenregion. Gleichzeitig müssen Destinationen ihre Angebote für volatile Nachfrage und neue Reisemotivationen (Natur, Authentizität, Entschleunigung) wappnen. KI-gestützte Tools für Gästesteuerung und frühzeitiges Krisenmonitoring rücken in den Fokus.

Handlungsempfehlung: Prüfen Sie, ob Ihre Destination über ein aktives Krisenmonitoring und ein Frühwarnsystem für Buchungsabweichungen verfügt. Die ITB-Debatte zeigt: Reaktionsgeschwindigkeit ist 2026 ein Wettbewerbsfaktor. Quelle: Hospitality Net, 6. März 2026


🇦🇹 Österreich: Ganzjahrestourismus und neue Imagekampagne

Österreich präsentiert sich auf der ITB Berlin als Ganzjahresdestination – mit Rekordzahlen und emotionalem Claim

Auf der ITB Berlin (3.–5. März 2026) hat Österreich Werbung aktuelle Daten und die Weiterentwicklung der nationalen Tourismusstrategie „Vision T“ vorgestellt. Das Jahr 2025 war das nächtigungsstärkste in der Geschichte des österreichischen Tourismus – und zugleich das ausgewogenste: Bereits 28,1 Prozent aller Nächtigungen entfallen auf die Schulternmonate April, Mai, September, Oktober und November. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner betonte die wirtschaftliche Bedeutung und den strategischen Kurs Richtung Ganzjahresdestination. ÖW-CEO Astrid Steharnig-Staudinger verwies auf die wachsende Nachfrage aus Fernmärkten als Treiber der Entzerrung.

Inhaltlicher Mittelpunkt des Messeauftritts war die neue Imagekampagne „The Austrian Synapse“ mit dem Claim „Austria – won’t get it out of your head“. Sie läuft seit Februar 2026 in zehn europäischen Märkten und nutzt zwei interaktive Installationen von Ars Electronica Solutions: Eine KI-Anwendung erstellt individuelle Urlaubsszenarien, eine weitere macht unbewusste Reisemotive über Brain-Computer-Interface sichtbar. Mit 76 Partnern auf 979 Quadratmetern war der Auftritt der größte seit 2023.

Handlungsempfehlung: Die Kampagnenmechanik – emotionale Verankerung + KI-Personalisierung – zeigt, wohin die Destinationsmarkenführung geht. TVBs und DMOs sollten prüfen, ob ihre digitale Gästekommunikation bereits auf emotionale Langzeitwirkung ausgerichtet ist. Quelle: FaktuM, 4. März 2026


Österreichs Wintersaison 2025/26 mit starkem Zwischenergebnis: +5,6 % Nächtigungen

Die Wintersaison 2025/26 zeigt zur Halbzeit (November bis Jänner) eine klare Aufwärtsentwicklung. Mit 36,11 Millionen Nächtigungen wurde ein Plus von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Allein der Jänner 2026 erzielte mit 16,43 Millionen Nächtigungen ein dynamisches Ergebnis. Besonders die internationale Nachfrage sorgte für Schwung: Auslandsnächtigungen stiegen um 6,7 Prozent, angeführt von Gästen aus Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Tschechien. Staatssekretärin Zehetner wertete das als Bestätigung der Qualitätsstrategie.

Parallel dazu zeigt der Prodinger Markt- und Trendreport Hotellerie 2026 eine strukturelle Herausforderung: Trotz guter Auslastung bleibt die reale Wertschöpfung vieler Betriebe angespannt. Steigende Kosten für technische Beschneiung, wachsende saisonale Konzentration auf wenige Hochwinterwochen und sinkende Margen zwingen Betriebe zu strategischer Fokussierung – nicht zu kosmetischen Korrekturen.

Handlungsempfehlung: Auslastungsrekorde sind kein Ersatz für Ertragsrechnung. Wer seine Kostenstruktur und Saisonalität nicht aktiv steuert, verliert trotz voller Häuser an Substanz. Nutzen Sie die starke Wintersaison für Investitionen in Digitalisierung und Angebotsbreite für die Schulternmonate. Quelle: GASTRO.at, 3. März 2026


Kohl & Partner: Stimmung in der Hotellerie verbessert sich – 70 % beurteilen Lage positiv

Die aktuelle Umfrage der Tourismusberatung Kohl & Partner zur Wintersaison 2025/26 zeigt eine leichte Verbesserung der Geschäftsstimmung gegenüber dem Vorjahr. Rund 70 Prozent der befragten Beherbergungsbetriebe beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder sehr gut. Die bisherige Auslastung liegt über dem Vorjahr, getragen von solider Preispolitik und besserem Buchungsvorsprung. Die Buchungsvorschau für den restlichen Winter ist nach Angaben der Beratung durchwachsen.

Das Ergebnis spiegelt eine Branche, die sich nach Jahren der Unsicherheit stabilisiert – aber nicht entspannt: Auslastungssorgen, Kostendruck und Preisdurchsetzung bleiben zentrale Themen. Betriebe, die in Revenue Management und direkte Buchungskanäle investiert haben, profitieren stärker von der aktuellen Nachfrageentwicklung.

Handlungsempfehlung: Nutzen Sie Buchungsdaten und Gästebewertungen jetzt aktiv zur Positionierungsprüfung für die Sommersaison. Wer seine Stärken kennt und kommuniziert, kann Preisdurchsetzung verbessern – ohne Auslastung zu opfern. Quelle: GASTRO.at, 9. März 2026


🇩🇪 Deutschland: Nationale Tourismus-Offensive und Kurzreise-Boom

DZT startet 2026 mit vier internationalen Kampagnen – Kulinarik und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) setzt 2026 auf eine breite Offensive mit vier globalen Kampagnen und drei Themenschwerpunkten: Städte, Kulinarik und Natur/Nachhaltigkeit. Im Zentrum steht die neue Kampagne „Culinary Germany“, die Deutschland als Genussdestination mit regionalem Charakter positioniert. Ein KI-gestütztes Widget spielt auf Basis individueller Interessen Regionen, Restaurants, Hotels und Events aus dem DZT Knowledge Graph aus. Parallel dazu laufen nachhaltige Kommunikation unter dem Claim „Feel Good – Erlebnisse, die bleiben“ sowie gezielte Länderkampagnen in Singapur, Kanada und Brasilien.

DZT-Vorstandsvorsitzende Petra Hedorfer betonte die starke Positionierung Deutschlands als serviceorientiertes Qualitätsreiseziel. Der Germany Travel Mart wird 2026 erstmalig als GTM 360° ausgerichtet. Gleichzeitig zeigen Destatis-Daten: Der Hotelmarkt bleibt stabil, doch steigende Personalkosten, Fachkräftemangel und ein verändertes Buchungsverhalten erhöhen den Druck auf die Betriebe.

Handlungsempfehlung: KI-gestützte Content-Distribution wie der DZT Knowledge Graph ist kein Großstadtthema – auch alpine und ländliche Destinationen profitieren, wenn ihre Daten strukturiert und maschinenlesbar aufbereitet sind. GEO-Readiness ist die Voraussetzung dafür. Quelle: HOGAPAGE, 2. März 2026


Kurzreisen als Umsatzhebel: Analyse zeigt wachsendes Buchungsinteresse für spontane Trips

Eine aktuelle Analyse der Getaway Group, publiziert am 9. März 2026 von der ahgz, zeigt: Verlängerte Wochenenden und spontane Kurztrips gewinnen als Buchungsanlass massiv an Bedeutung. Für Hotels kann das verlängerte Wochenende zu einem zentralen Umsatzhebel werden – vorausgesetzt, die Betriebe sind online kurzfristig buchbar, zeigen Verfügbarkeit transparent und können relevante Erlebnisangebote kommunizieren. Besonders profitieren davon Häuser, die auf Last-Minute-Rabattaktionen verzichten und stattdessen auf Erlebnisqualität setzen.

Die Schörghuber Zukunftsstudie 2026 ergänzt dieses Bild: 47 Prozent der deutschen Befragten der Generationen Y und Z verreisen lieber seltener, investieren dann aber in hochwertigere Aufenthalte. Fast die Hälfte spart im Alltag bewusst, um sich Urlaub „richtig gut gehen“ zu lassen. Hotels bleiben das bevorzugte Urlaubsdomizil dieser Generationen.

Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie Ihre Buchungsmaske und Verfügbarkeitsdarstellung für mobile Nutzer. Wer für kurzfristige Buchungen nicht sichtbar und buchbar ist, verliert dieses Marktsegment bereits heute an flexiblere Mitbewerber. Quelle: ahgz.de, 9. März 2026


🇨🇭 Schweiz: Rekord mit strategischer Schattenseite

43,9 Millionen Logiernächte 2025 – Schweizer Hotellerie gut gestartet, aber unter Margendruck

Die Schweizer Hotellerie verzeichnete 2025 mit exakt 43,93 Millionen Logiernächten ein neues Rekordjahr – plus 2,6 Prozent gegenüber 2024, plus 11 Prozent gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019. Auch der Jänner 2026 bestätigt den Aufwärtstrend: 3,3 Millionen Übernachtungen entsprechen einem Plus von 2,6 Prozent. Treiber waren Inlandsgäste (+2,4 %) und internationale Reisende (+2,9 %), angeführt von Gästen aus Deutschland (+1,4 %) und starken Impulsen aus Indien (+69 %) sowie den Golfstaaten (+14 %).

Schweiz Tourismus-Direktor Martin Nydegger dämpft dennoch den Optimismus: Für 2026 rechnet die Organisation mit weitgehend stagnierender Nachfrage. Zentrales Strategieziel ist die gezielte Gästesteuerung unter dem Claim „Travel Better“ – zeitliche und räumliche Verteilung statt reines Wachstum. Zugleich warnt HotellerieSuisse-Präsident Martin von Moos, dass hohe Nächtigungszahlen nur einen Teil der Realität zeigen: Steigende Kosten, sinkende Erlöse pro Nacht und strukturelle Überkapazitäten belasten die Ertragskraft vieler Betriebe. Quelle: GastroJournal, 9. März 2026

Handlungsempfehlung: Das Schweizer Modell ist ein Lehrstück für den gesamten DACH-Raum: Frequenzrekorde ohne Ertragssteigerung sind kein nachhaltiger Erfolg. Wer heute nicht in Revenue Management und Qualitätsdifferenzierung investiert, verliert morgen trotz voller Betten.


20.000 gestrichene Flüge: Nahost-Eskalation trifft Schweizer Tourismus spürbar

Die Eskalation im Nahen Osten Anfang März 2026 hat den Schweizer Tourismus unvermittelt getroffen: Über 20.000 Flüge wurden storniert, Golfstaaten-Reisende – eine stark wachsende Zielgruppe – kündigen vorläufigen Reiseverzicht nach Europa an. HTR.ch berichtete am 6. März über erste Stornierungen und erste Hotels, die Kurzarbeit prüfen. Besonders betroffen sind Luxussegment-Häuser, die stark von arabischen Gästen abhängig sind. Gleichzeitig signalisiert HotellerieSuisse, dass der Schweizer Tourismus durch den starken Inlandmarkt (48 % der Logiernächte) strukturell robuster aufgestellt ist als viele andere Destinationen.

Für Kanada hingegen zeigt sich eine gegenteilige Entwicklung: Politische Turbulenzen im Verhältnis USA-Kanada veranlassen kanadische Reisende, verstärkt nach Andermatt statt Vail zu buchen. Quelle: htr.ch, 6. März 2026

Handlungsempfehlung: Geopolitische Schocks zeigen regelmäßig, wie gefährlich Marktabhängigkeiten sind. Analysieren Sie Ihre Herkunftsmarktmix: Welche drei Märkte machen über 60 % Ihrer Nächtigungen aus – und was ist Ihr Plan B?


🇮🇹 Südtirol: Schutzhütten und Wirtschaftsklima

Schutzhütten als alpine Zukunftsinfrastruktur – HGV im Dialog mit Landesrat Walcher

Der neu gewählte Vorstand der Fachgruppe „Schutzhütten Südtirol“ des HGV hat sich Anfang März zu einem ersten Austausch mit Tourismuslandesrat Luis Walcher getroffen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen im Hochgebirge sowie Zukunftsthemen der meist familiengeführten Betriebe: Generationenwechsel, Investitionsbedarfe, Bewirtschaftungskosten und die Frage der Erschließung. Vorsitzender Stefan Perathoner und HGV-Direktor Raffael Mooswalder betonten die Rolle der Schutzhütten als weit mehr als gastronomische Betriebe – als kulturelle Identitätsträger des alpinen Raums.

Landesrat Walcher unterstrich die Bedeutung des kontinuierlichen Austauschs zwischen Politik und Praxis und hob hervor, dass viele Hütten seit Generationen in Familienhand geführt werden. Die strategische Weiterentwicklung dieser Betriebe – auch im Hinblick auf Digitalisierung, Buchbarkeit und Sichtbarkeit – ist ein blinder Fleck, der in vielen alpinen Destinationen erst langsam ins Bewusstsein rückt. Quelle: Südtirol News, 3. März 2026

Handlungsempfehlung: Schutzhütten sind touristische Ankerpunkte mit enormem Storytelling-Potenzial. Wer sie in digitale Vertriebsstrukturen einbindet und ihre Geschichte authentisch erzählt, erschließt Gästesegmente, die Tiefe und Authentizität suchen.


Südtirols Gastgewerbe blickt positiv auf 2026 – aber deutsche Gäste bleiben Sorgenkind

Das WIFO-Wirtschaftsbarometer der Handelskammer Bozen zeigt: In den ersten zehn Monaten 2025 wurden in Südtirol über 34,4 Millionen Nächtigungen verzeichnet (+2,4 % gegenüber Vorjahr). Über neun von zehn Unternehmen im Tourismussektor sind mit ihrer Rentabilität zufrieden. Für 2026 überwiegt Zuversicht: Alle befragten Restaurantbetreiber rechnen mit befriedigenden Ergebnissen, da der Anstieg der Betriebskosten moderat ausfallen soll.

HGV-Präsident Klaus Berger betont die Resilienz des Südtiroler Gastgewerbes trotz des Rückgangs der deutschen Gäste um 3,1 Prozent: Dieser konnte durch Zuwächse aus anderen Märkten mehr als kompensiert werden. Handelskammerpräsident Michl Ebner hebt den Tourismus als wichtigen Wachstumsmotor und unverzichtbare Einkommensquelle auch in Randregionen hervor. Quelle: Neue Südtiroler Tageszeitung, Dez. 2025

Handlungsempfehlung: Der Rückgang der deutschen Kernklientel ist kein vorübergehendes Phänomen. Südtiroler Betriebe sollten gezielte Maßnahmen zur Rückgewinnung dieses Marktes prüfen – und parallel ihre Sichtbarkeit in aufstrebenden Märkten wie Indien und Polen ausbauen.


🔍 Insider-Radar: Was die Branche noch nicht weiß

  • EU AI Act Enforcement läuft hoch: Ab August 2026 greifen die ersten Verbote für inakzeptable KI-Systeme (Art. 5 EU AI Act). Das EU AI Office hat im Februar 2026 erste Guidance-Dokumente für den Unternehmenseinsatz veröffentlicht. Für Hotels und TVBs bedeutet das: Wer KI-Tools für Gästeinteraktion, Personaldisposition oder Preisbildung einsetzt, muss spätestens jetzt prüfen, ob eine Risikokategorisierung erforderlich ist. Quelle: EU AI Office, Feb. 2026
  • Nahost-Krise und Flugstreichungen: Österreich als Profiteur? Laut Hotel Inside (6. März 2026) prüfen erste europäische Destinationsmanager, ob die Umleitung von Gästeströmen aus der Golfregion gezielt durch gezielte Push-Kommunikation in Fernmärkten begleitet werden soll. Österreichische Alpenregionen gelten intern als „Top 5 Safe Haven“-Kandidaten. Die Marktreaktion der nächsten 6–8 Wochen wird entscheidend sein. Quelle: Hotel Inside, 5. März 2026
  • Buchungs-Algorithmen unter Druck: HotellerieSuisse hat Mitte Februar 2026 das neue Bundesgesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen kritisiert – weil Buchungsplattformen wie Booking.com nicht erfasst sind. Parallel läuft die europaweite HOTREC-Sammelklage gegen Booking.com wegen früherer Paritätsklauseln. Ergebnisse dieser Verfahren können die Direktbuchungsquote von Hotels strukturell verschieben. Quelle: htr.ch, 16. Feb. 2026
  • Alpine Hospitality Summit in Kitzbühel (7. Mai 2026): Erstmals findet am 7. Mai 2026 eine „Swiss-Austria-Hoteldebatte“ im Rahmen des Alpine Hospitality Summit in Kitzbühel statt – gemeinsam organisiert von Hotel Inside und Hotelinvest. Führende Hotelexperten aus CH und AT diskutieren die Zukunft der alpinen Hotellerie. Für DACH-Entscheidungsträger ein Pflichttermin. Quelle: Hotel Inside, 5. März 2026

💬 Gernots Einschätzung

Diese Woche als Denkanstoß:
Die ITB 2026 feiert 60 Jahre – und die Branche feiert Rekordzahlen. Aber warum wächst die Sorge gleichzeitig mit den Nächtigungen?

In Gesprächen zeigt sich immer wieder, daß einerseits gefühlt die Branche brummt, andererseits aber auch Irritation herrscht, wie lange das angesichts instabiler Wirtschaftslage ( Die Automobilbranche verzeichnete den stärksten Rückgang aller Industriezweige. Insgesamt verlor die deutsche Industrie im Jahr 2025 über 124.000 Arbeitsplätze) noch so weitergeht.
Bis dato scheint die Tourismusbranche vor allem in Österreich zumindest lt. Nächtigungszahlen (noch) resilient zu sein – es bleibt jedenfalls spannend, wie die globale Lage auch weiterhin den Tourismus in Österreich beeinflussen wird….


💡 GEO-Readiness – Praxis-Tipp von Gernot Riedel

Weiß Ihr Hotel, wie KI-Suchsysteme über Sie sprechen – und ob Sie überhaupt empfohlen werden?

Die DZT setzt 2026 auf einen KI-gestützten Knowledge Graph, der Regionen und Hotels automatisch an Reisende ausspielt. Die Österreich Werbung visualisiert auf der ITB, wie KI individuelle Urlaubsszenarien erstellt. Was das bedeutet: Wenn Ihr Betrieb in diesen Systemen nicht vorkommt oder mit veralteten Informationen gelistet ist, verlieren Sie Buchungen – ohne es zu merken.

Der GEO-Readiness Check analysiert, wie Ihr Hotel oder Ihre Destination in KI-basierten Empfehlungssystemen (ChatGPT, Gemini, Perplexity & Co.) aktuell dargestellt wird – und zeigt konkrete Optimierungsschritte. Das ist kein Luxusthema für Großbetriebe. Das ist Standard für jede Unterkunft, die morgen noch sichtbar sein will.

Mehr dazu: gernot-riedel.com – GEO Readiness Check für Tourismusbetriebe – KOSTENLOS!

Kontakt für ein erstes Gespräch:
📧 kontakt@gernot-riedel.com
📞 +43 676 7237811
🌐 gernot-riedel.com


Der Tourismus Newsletter DACH erscheint jeden Dienstag. Herausgeber: Gernot Riedel, TÜV-zertifizierter KI-Trainer und Tourismus-Consultant, Maishofen/Österreich. Alle Angaben ohne Gewähr. Keine Rechts- oder Finanzberatung.


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