Zeitraum: 24.02.2026 – 02.03.2026

Diese Woche öffnet die ITB Berlin ihr 60-jähriges Jubiläum. Viel wird über KI und Nachhaltigkeit geredet – ich versuche herauszufiltern, was davon für TVBs, DMOs und Hotels im Alpenraum tatsächlich handlungsrelevant ist.

Diese Woche im Fokus:

  • 🇦🇹 Österreich 2025: 157,3 Mio. Nächtigungen – stabiles Wachstum mit neuem Winterrekord
  • 🇦🇹 OÖ Tourismus: Neue Marke „echt, jetzt!“ und drittes Rekordtourismusjahr in Folge
  • 🇦🇹 WESTbahn Südstrecke: Wien–Graz–Klagenfurt–Villach ab 1. März in Betrieb
  • 🇩🇪 ITB Berlin 2026: 60. Jubiläum – Leading Tourism into Balance
  • 🇩🇪 Deutsche Hotellerie: Strukturwandel statt klassischer Krise
  • 🇨🇭 Schweizer Hotellerie: 43,9 Mio. Logiernächte – Steuerung statt Jubel
  • 🇮🇹 HGV Südtirol: Wohnraum für Mitarbeitende und Sicherheit als Standortfaktoren
  • 🇮🇹 Südtirol: Tourismus trägt rund 11 % zur direkten Wertschöpfung bei

Der Tourismus Newsletter DACH KW 10/2026 erscheint in einer ereignisreichen Woche: Die ITB Berlin feiert ihr 60-jähriges Jubiläum, Österreich meldet 157,3 Millionen Nächtigungen für 2025, und die WESTbahn nimmt erstmals Betrieb auf der Südstrecke auf. Gleichzeitig warnt die Schweizer Tourismusspitze trotz Rekordzahlen vor strukturellen Herausforderungen – ein Signal, das auch für alpine Destinationen in Tirol, Salzburg und Vorarlberg Relevanz hat. Dieser Tourismus Newsletter DACH liefert Ihnen die wichtigsten Fakten zur Steuerung Ihrer Betriebe und Destinationen.


🇦🇹 Österreich: Wirtschaftsdaten & Statistiken

157,3 Millionen Nächtigungen: Österreichs Tourismusjahr 2025 schließt mit solidem Plus

Das Tourismusjahr 2025 brachte Österreich 157,3 Millionen Nächtigungen – ein Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ankünfte stiegen auf 48,2 Millionen (+3,1 Prozent). Besonders dynamisch entwickelten sich die Fernmärkte: Die USA verzeichneten mit 2,6 Millionen Nächtigungen einen historischen Höchstwert (+7,8 %), China zeigt eine klare Erholungstendenz. Den stärksten Winterstart seit Jahren brachten November und Dezember 2025 mit 19,7 Millionen Nächtigungen (+8,1 %) und einem Auslandsnächtigungsplus von 10,7 Prozent.

Der auffälligste Trend: mehr Ankünfte, aber kürzere Aufenthalte. CEE-Märkte – allen voran Polen (+15,2 %), Niederlande (+19,6 %) und Tschechien (+11,2 %) – stabilisieren das Rückgrat des österreichischen Tourismus. „Österreich entwickelt sich zunehmend zu einer global positionierten Ganzjahresdestination“, betonte ÖW-CEO Astrid Steharnig-Staudinger bei der Jahresbilanz.

Handlungsempfehlung: Der Trend zu kürzeren Aufenthalten ist eine strategische Herausforderung. TVBs und Hotels sollten gezielte Kampagnen für Nebensaisonen und verlängerte Aufenthalte entwickeln. Wer internationale Märkte erschließen will, sollte in mehrsprachige, faktenbasierte Online-Inhalte investieren – KI-Suchmaschinen bedienen sich genau an diesen Fakten bei der Reiseplanung. Ob Ihr Betrieb dabei sichtbar ist, zeigt ein GEO Readiness Check.

Quellen: GASTRO.at, 02.03.2026 | Österreich Werbung, Februar 2026


🇦🇹 Österreich: Destinationsmanagement & Markenentwicklung

OÖ Tourismus: „echt, jetzt!“ – Neue Kampagne und drittes Rekordtourismusjahr in Folge

Oberösterreich startet mit einem neuen Markenauftritt ins Tourismusjahr 2026: Die Kampagne „echt, jetzt!“ ist das Herzstück des Relaunchs von OÖ Tourismus mit seinen sieben regionalen TVBs. Landesrat Markus Achleitner verkündete dabei nicht nur das dritte Rekordjahr in Folge für OÖ, sondern auch einen starken Jahresstart: Von November 2025 bis Januar 2026 wuchsen die Gästezahlen um 5,7 Prozent, die Nächtigungen um 2,9 Prozent. Der strategische Fokus liegt auf Ganzjahrestourismus und internationaler Schlagkraft.

Für den Sommer 2026 setzt OÖ auf einen Rad-Schwerpunkt. Die sieben TVBs – darunter 360° Alpenland, Salzkammergut und Mühlviertel – präsentierten sich im Linzer Musiktheater unter dem neuen gemeinsamen Dach und signalisierten damit strukturelle Konsolidierung statt Kleinteiligkeit. Destinationen, die mit einer klaren Markenidentität auftreten, gewinnen gegenüber individuell aufgestellten TVBs an Sichtbarkeit.

Handlungsempfehlung: Marken funktionieren nur, wenn sie konsequent durchgehalten werden – von der Website über Google Business bis zur KI-Antwort bei ChatGPT. Wer wissen will, wie seine Destination heute von KI-Systemen wahrgenommen wird, sollte das prüfen, bevor das nächste Marketingbudget freigegeben wird.


Ein Mann und eine Frau sitzen lächelnd an einem Holztisch in einem hellen Raum, umgeben von Pflanzen und Fensterfronten.

💡 KI-Sichtbarkeit in der Praxis: Was das Biohotel Gralhof gezeigt hat

„Die Herzen im Himmel“ – aber ChatGPT findet das Hotel trotzdem nicht

Am konkreten Beispiel des Biohotels Gralhof am Weissensee in Kärnten – geführt von Corinna und Michael Knaller – lässt sich zeigen, was viele Betriebe nicht wissen: Ein poetischer Slogan wie „Die Herzen im Himmel, die Wurzeln im Boden“ ist markenstark und emotional wirkungsvoll. Für KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity AI oder Google AI Overview ist er jedoch inhaltsleer. Kein Ort, kein Betriebstyp, kein Suchbegriff. Das Ergebnis: Der Betrieb erscheint in KI-Suchantworten schlicht nicht – obwohl er starke, reale USPs hat.

Die Analyse ergab 24 von 50 erreichbaren GEO-Punkten. Dabei war nicht das Angebot das Problem – See-Sauna direkt am Ufer, Bio-Kulinarik aus eigener Landwirtschaft, Klimaneutralität seit 2020 – sondern die fehlende Struktur für Maschinen. Kein klarer Ortsbezug in zentralen Überschriften, fehlende strukturierte FAQ-Inhalte, widersprüchliche NAP-Daten (Name, Adresse, Telefon) auf verschiedenen Plattformen. Die optimierte H1 lautet seitdem: „Biohotel Gralhof – Weissensee, Kärnten.“ Sachlich. Maschinenlesbar. Ohne Romantik zu opfern.

Die Entwicklung ist strukturell vergleichbar mit der Einführung von Online-Buchungsplattformen oder dem Umstieg auf Mobile-First-Websites. Anfangs optional, heute geschäftskritisch. Wer jetzt nicht sichtbar ist, wird systematisch seltener von KI-Systemen empfohlen – unabhängig davon, wie gut das Angebot tatsächlich ist.

👉 Den vollständigen Praxisbericht lesen: Romantik bucht keine Zimmer – Warum ChatGPT Fakten statt Poesie braucht

Zwei Werkzeuge, die bei diesem Schritt konkret helfen:

🔍 GEO Readiness Check — Analyse der aktuellen KI-Sichtbarkeit Ihres Betriebs: Wo wird er gefunden, wo nicht, was fehlt strukturell. Das Ergebnis ist direkt verwertbar, ohne technische Vorkenntnisse.

ReviewRadar — Systematische Auswertung Ihrer Gästebewertungen über alle relevanten Plattformen. Welche Themen tauchen immer wieder auf? Wo liegen echte Schwachstellen – und wo versteckte Stärken, die kommunikativ noch nicht genutzt werden? Das Ergebnis ist eine konkrete Grundlage für Positionierung und Direktbuchungsstrategie.


🇦🇹 Österreich: Infrastruktur & Mobilität

WESTbahn startet auf der Südstrecke: Wien–Graz–Klagenfurt–Villach ab 1. März 2026

Mit 1. März 2026 nimmt die WESTbahn Betrieb auf der Südstrecke auf und verbindet Wien, Graz, Klagenfurt und Villach mit neuen Hochgeschwindigkeitszügen des Typs Stadler SMILE (bis 250 km/h, 422 Sitzplätze, WLAN, Steckdose am Platz). Die schnellste Verbindung Villach–Wien dauert 3 Stunden 30 Minuten. Zunächst fahren drei Züge täglich je Richtung; ab 29. Mai wird auf fünf tägliche Verbindungen ausgebaut. Das KlimaTicket Österreich gilt auch auf der WESTbahn.

Die neue Verbindung nutzt die Koralmbahn-Infrastruktur und bringt erstmals echten Wettbewerb im Fernverkehr auf der Südachse. Für Kärnten, die Steiermark und den Wörthersee als Tourismusdestination bedeutet das eine deutlich verbesserte Erreichbarkeit aus Wien – mit direkten Auswirkungen auf Tagesausflugs- und Kurzreisesegmente.

Handlungsempfehlung: Destinationen und Hotels entlang der Südachse – insbesondere rund um Klagenfurt, Pörtschach und Villach – sollten die verbesserte Bahnanbindung aktiv in ihrer Kommunikation verankern. „Ab Wien in 3:30 Stunden“ ist ein konkretes Kaufargument, das auf Buchungsplattformen, in der Google-Beschreibung und in KI-Suchantworten präsent sein sollte.


Einheimischentarife: EU-Ratsbeschluss schafft erstmals rechtliche Grundlage

Ein in der Branche lang diskutiertes Thema rückt näher an eine Lösung: Mit einem einstimmigen EU-Ratsbeschluss zur Evaluierung der Geoblocking-Verordnung ist ein konkreter Schritt in Richtung rechtssicherer Vergünstigungen für die lokale Bevölkerung gelungen. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner betonte: Vorteile für Einheimische seien „kein Sonderrecht, sondern Ausdruck von Fairness.“ In Tirol steht das Thema laut Tirol Werbung ganz oben auf der touristischen Agenda 2026 – die gesellschaftliche Akzeptanz von Tourismus hängt zunehmend davon ab, ob die Region auch für die eigene Bevölkerung leistbar bleibt.

Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie, ob Ihre Organisation Einheimischentarife bereits kommuniziert und ob die rechtliche Absicherung auf aktuellem Stand ist. Details zu strukturellen Reformen in Burgenland und Kärnten finden Sie in unserem KW 7-Newsletter.

Quelle: Aviation.Direct, 28.02.2026


Menschenmenge auf einer Messe mit bunten Bannern und Ständen, die verschiedene Marken und Präsentationen zeigen.

🇩🇪 Deutschland: ITB Berlin 2026 & Hotelmarkt

60 Jahre ITB Berlin: „Leading Tourism into Balance“ als Leitthema

Die weltweit führende B2B-Tourismusmesse feiert vom 3. bis 5. März 2026 ihr 60-jähriges Jubiläum. Rund 6.000 Aussteller aus mehr als 160 Ländern präsentieren sich in Berlin. Das Motto des ITB-Kongresses lautet „Leading Tourism into Balance“ – ein Signal, dass die Branche nach Jahren des Wachstums nun Qualität, Nachhaltigkeit und Resilienz in den Vordergrund stellt. Laut World Travel Monitor® von IPK International haben die weltweiten Auslandsreisen 2025 um vier Prozent zugelegt. Travel Technology ist erneut eines der stärksten Messesegmente: KI-Buchungsassistenten, Backoffice-Automatisierung und sogenanntes Agentic Commerce – also KI-Systeme, die eigenständig Buchungsvorgänge initiieren – dominieren das Bild.

Österreich präsentiert sich mit einem auf 980 m² vergrößerten Stand (74 Partner) und setzt auf KI-Innovation: Besucher können mittels künstlicher Intelligenz und Gehirnwellenmessung ihre „geheimen Urlaubssehnsüchte“ erkunden. Der Tourismus Newsletter DACH KW 10/2026 begleitet die ITB als wichtigsten Branchentreff dieser Woche.

Handlungsempfehlung: Wer nicht persönlich in Berlin ist: Die meisten ITB-Kongress-Sessions werden nachträglich verfügbar. Besonders relevant für DACH-Betriebe sind Themen rund um KI in der Gästebetreuung, Overtourism-Management und Marktverschiebungen bei Quellmärkten.

Quellen: RCR Magazin, 02.03.2026 | ITB Berlin


Deutsche Hotellerie 2026: Strukturwandel statt klassischer Krise

Dorint-Aufsichtsratsvorsitzender Dirk Iserlohe bringt es auf den Punkt: „Die deutsche Hotellerie steht nicht vor einer klassischen Branchenkrise. 2026 markiert den Zeitpunkt, an dem mehrere strukturelle Spannungen gleichzeitig wirksam werden.“ Die Übernachtungszahlen haben sich stabilisiert – Deutschland zählt weiterhin zu den meistbesuchten Reiseländern Europas. Doch steigende Personal- und Energiekosten, anhaltender Fachkräftemangel und ein verändertes Buchungsverhalten stellen viele Betriebe vor neue Anforderungen. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet für 2026 nur noch mit einem BIP-Wachstum von 1,0 Prozent.

Gleichzeitig zeigen Daten der Schörghuber Zukunftsstudie: 47 Prozent der 16- bis 35-Jährigen verreisen lieber seltener, investieren dann aber in qualitativ hochwertigere Aufenthalte. Hotels bleiben das meistgenutzte Urlaubsdomizil – wer sein Produkt klar positioniert und in Digitalisierung investiert, hat konkrete Chancen.

Handlungsempfehlung: Die Nachfrage ist nicht das Problem – Kostenstruktur und Marktpositionierung sind es. Prüfen Sie, ob Ihre Preisstrategie noch zur aktuellen Kostenrealität passt.

Quelle: Hotel Inside, Februar 2026


🇨🇭 Schweiz: Wirtschaftsdaten & Tourismusstrategie

Rekord mit Fragezeichen: 43,9 Mio. Logiernächte – Schweiz Tourismus mahnt zur Steuerung

Die Schweizer Hotellerie verzeichnete 2025 insgesamt 43,9 Millionen Logiernächte – ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neuer Rekordwert. Im Januar 2026 setzte sich das Wachstum fort: laut Erstschätzung des Bundesamts für Statistik stiegen die Logiernächte um 2,1 Prozent. Graubünden erzielte 2025 mit 5,68 Millionen Logiernächten das beste Resultat seit 2010, Luzern wuchs auf 1,5 Millionen (+5,1 %). Basel legte dank Großanlässen sogar um 8,5 Prozent zu.

Schweiz-Tourismus-Direktor Martin Nydegger dämpfte jedoch die Euphorie: Für 2026 rechnet die Organisation mit einem stagnierenden Jahr. Das Stichwort lautet Steuerung statt Wachstum. Bergregionen verlieren leicht, Städte legen zu – eine Entwicklung, die Destinationsmanager in Tirol und Salzburg genau beobachten sollten.

Handlungsempfehlung: „Rekord“ ist kein Selbstläufer. Wer heute auf Quantität setzt, ohne die Qualität der Wertschöpfung im Blick zu haben, riskiert morgen sinkende Margen bei gleichbleibendem Aufwand. Alpine Destinationen in Österreich sollten die Schweizer Entwicklung als Frühwarnsignal nehmen.


🇮🇹 Südtirol: Hotellerie & Standortpolitik

HGV und Landesrätin Mair: Wohnraum und Sicherheit als strategische Prioritäten

Beim Antrittsbesuch von HGV-Präsident Klaus Berger und HGV-Direktor Raffael Mooswalder bei Südtirols Landesrätin Ulli Mair Ende Februar standen zwei Kernthemen im Mittelpunkt: die Sicherheitslage in Südtirol als Standortfaktor sowie die Schaffung leistbaren Wohnraums für Mitarbeitende im Gastgewerbe. Berger betonte, dass Sicherheit nicht nur für das Wohlbefinden von Gästen und Einheimischen zentral sei, sondern auch unmittelbare wirtschaftliche Auswirkungen auf die Tourismusregion habe. Kleine Betriebe seien laut HGV-Direktor Mooswalder kaum in der Lage, notwendige Überwachungsmaßnahmen zu finanzieren.

Der Wohnraumdruck ist ein branchenweites Problem: Fehlende leistbare Unterkünfte für Beschäftigte gefährden nicht nur die Personalversorgung, sondern auch die gesellschaftliche Tourismusakzeptanz in den Gemeinden. HGV und Landesrätin sprachen sich für klare Rahmenbedingungen aus, die konventionierte Wohnungen schützen und touristisch genutzte Unterkünfte kontrollieren.

Handlungsempfehlung: Das Thema Mitarbeiterwohnen wird 2026 zum Wettbewerbsfaktor – wer Personalunterkünfte anbieten kann, hat einen echten Rekrutierungsvorteil. Betriebe sollten prüfen, ob Kooperationsmöglichkeiten mit Gemeinden bestehen. Hinweis: Bei Videosicherheitssystemen in Betrieben gelten ab 2026 die Anforderungen des EU AI Acts – Informationen dazu unter gernot-riedel.com/eu-ai-act-compliance.


🇮🇹 Südtirol: Wirtschaftsbeitrag & Nachhaltigkeit

Tourismus als Wachstumsmotor: Südtirols Wirtschaft profitiert auf breiter Basis

Der aktuelle Wirtschaftsbericht der Banca d’Italia unterstreicht die herausragende Bedeutung der Südtiroler Hotellerie und Gastronomie: Der Tourismus trägt rund elf Prozent zur direkten Wertschöpfung in Südtirol bei und wirkt als Multiplikator für Einzelhandel, Transport, Landwirtschaft, Handwerk und Bauwirtschaft. Der HGV verweist auf diese Zahlen als Beleg dafür, dass der Tourismus als tragende Säule der Gesamtwirtschaft betrachtet werden muss.

Parallel gewinnt Nachhaltigkeitszertifizierung an Bedeutung: Das mehrstufige HGV-Nachhaltigkeitsprogramm (Level 1–3) setzt auf langfristige Transformation statt kurzfristiger Imageeffekte. VITALPIN warnt vor „Greenhushing“ – dem Schweigen über eigene Nachhaltigkeitsleistungen aus Angst vor Kritik – ebenso wie vor klassischem Greenwashing. Im DACH-I-Raum beruhen die meisten Labels auf denselben Kriterien, bestehen jedoch regional unterschiedliche Hürden.

Handlungsempfehlung: Nachhaltigkeitszertifizierungen werden 2026 zur Grundvoraussetzung für bestimmte Förderprogramme, Buchungsplattformen und internationale Gästesegmente. Betriebe ohne Strategie sollten mit Level 1 beginnen: Energieverbrauch dokumentieren, Maßnahmen sichtbar machen, Zertifizierung anstreben.

Quellen: Seilbahnen International, Februar 2026 | HGV Future Hospitality


Dieser Newsletter wurde von Gernot Riedel, TÜV-zertifiziertem KI-Trainer und Tourismusberater (DACH), mit Unterstützung von KI-Recherche erstellt. Alle Fakten wurden auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen zusammengestellt und redaktionell geprüft. Für rechtliche oder steuerliche Fragen wenden Sie sich bitte an zuständige Fachberater.

📧 Kontakt & Services: gernot-riedel.com | GEO Readiness Check | ReviewRadar | EU AI Act Compliance-Paket | KI-Workshops für TVBs & Hotels

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